PEG bei Demenz

 

 

Befund

Kommentar

 

Sicherung der Diagnose Demenz

 

 

Klärung Morbiditätsstatus

 

 

geriatr. Assessment

 

 

 

Ernährungsstatus

aktuell i.O.

 

 

bereits in Verschlechterung

 

Nutrition aktuell

Flüssigkeit/Trinken

 

 

Essen/Mahlzeiten

 

Ernährungsrisiko gegeben?

 

 

 

Ernährungsbehandlung:

 

 

Alternativen zur PEG?

 

 

Besserung nach Management anderer Erkr. möglich?

 

 

 

steht das Lebensende kurz bevor?

 

 

oder handelt es sich um chron. Verringerung der Nahrungsaufn. bei fortschreitender Demenz?

Frage nach der Grundprognose unabhängig von Alimentation

 

 

kann Pat. entscheiden?

 

 

gerichtl. Betreuer?

 

 

Patientenverfügung?

 

 

mutmaßlicher Wille?

 

 

 

Ziele:

 

 

akut: Hydratation, Kalorienzufuhr

subj. Leidensdruck?

 

chron.: Verbesserung der Alimentation zur Prognoseverbesserung

- der Demenz

- von Komplikationen

 

wissenschaftlich nicht gesichert bei fortgeschrittener Demenz ohne zusätzl. Erkrankungen

 

 

 

 

Entscheidung:

 

 

 

 

zu bedenken:

- Lebenserhaltung an sich ist grundlegende Pflicht von allen Akteuren im Gesundheitswesen

- ein Urteil über die Lebensqualität eines anderen Menschen ist bei uns - gerade auch aus historischen Gründen - nicht zulässig

- die PEG-Anlage ist ein Eingriff, der nur bei ausdrücklicher Zustimmung erlaubt ist, hierfür ist ggf. eine Betreuung erf.

- bei vorhandenen weniger eingreifenden Alternativen ist die PEG nicht zulässig, insbes. gilt, dass die Verringerung von Pflegeaufwand keine ausreichende Begründung darstellt

- maßgeblich ist letztlich immer der Wille des Betroffenen, es gibt heute gute Möglichkeiten der rechtzeitigen Vorsorge für den Fall, dass man sich selbst nicht mehr äußern kann