Die Entlassung

Die Erhaltung und ggf. weitere Förderung des erreichten Effektes auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus stellt ein erklärtes Ziel der Behandlung im Fachbereich Geriatrie dar.

Dies wird nur gelingen, wenn eine gute Zusammenarbeit mit allen Personen und Institutionen besteht, die den Patienten nach seiner Entlassung weiter betreuen.

Entlassungen werden daher möglichst gut vorbereitet, eine Entlassung von heute auf morgen im „Hau-Ruck-Verfahren“ ist der Geriatrie fremd. Dies ist wichtig und für den Patienten bedeutsam, denn es ist nachgewiesen, daß nur so die sog. "Drehtürmedizin" vermieden werden kann, die letztlich ja doch wohl keiner will.

Da im Krankenhaus die Liegezeiten heutzutage immer kürzer werden, kann dies nur gelingen, wenn mit der Planung frühzeitig begonnen wird. Dies setzt eine klare Entscheidungsfindung auch seitens des Patienten und seiner Angehörigen voraus. Die wichtigste Person für die Planung für die Zeit nach der Entlassung ist die Sozialarbeiterin!